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Integration durch die richtige Kleiderstrategie

„Mode ist vergänglich – Stil niemals“ konstatierte schon die unvergessliche Coco Chanel, und obwohl sie ihr Leben der Kleidung für Frauen verschrieben hatte, behält ihre Maxime eine universelle, zeitlose Gültigkeit für Frau und Mann, Jung und Alt.

Die Mode nämlich zielt neben der jungen Käuferschicht auf der Suche nach Identität längst auf die jungen Alten – die leider ebenso auf der Suche nach einer eigenen Identität sind. Mangels Vorbildern. Mangels Zeit. Mangels Bewusstsein für das Medium ‚Aussehen’.

Mode hat auch kein Interesse daran, dass Sie gut aussehen. Sie sollen konsumieren – ewig hungrig auf der Suche nach dem ultimativen Look. Wer sich aber mit Stil, also mit sich selbst, intensiv auseinander setzt, findet zu einem Maß an Authentizität, das eine Marke setzt, auch in der Kleidung. Vorbei der Balanceakt zwischen Jugendkult, der an reifen Persönlichkeiten fast komisch aussehen kann, und Businessanzügen, deren Schnitt das Kaufdatum verrät und Sie als Bewahrer der Trends Ihrer besten Jahre outet. …oder kennen Sie die Frauen, denen man am Make-up ansieht, wann sie jung waren?

Ein modernes, dem Alter angemessenes Auftreten greift auf folgende Eckpunkte zurück:

  • Kleiderfarben, die einem persönlich gut stehen und einen gut aussehen lassen – unabhängig von Modefarben. Außerdem das Wissen um strategisch der Situation angemessene Farbwahl.
  • Eine Garderobe, die in Umfang und Zusammenstellung dem Lebensstil entspricht.
  • Know-how in Fragen der Kleideretikette – zum Beispiel wenn es um Dresscodes geht.
  • Grundwissen über Textilien, damit man die richtige Auswahl trifft – und die Ware auch richtig behandeln kann. So bleibt der Look edel.
  • Immer eine optimale Passform der Kleidung – ohne Selbstbetrug. Alte Menschen verlieren oft an Körpervolumen, weswegen die Sachen von früher nicht mehr sitzen. Da müssen neue her!
  • Moderne, dem Modebild angepasste Highlights wie eine moderne Frisur oder Brille.

 

Ob Rentner oder berufstätiger Alter: Wer seinen Stil – und damit sich – derart pflegt und ‚update’ hält, hat Souveränität im Auftritt und Sicherheit im Gefühl. Er kann sich dann auf die Aufgaben konzentrieren, die sich ihm stellen. Und damit wird die Kleiderfrage zu dem, was sie ist: Eine sehr wichtige Nebensache.

Katharina Starlay

Fotonachweis: Sabine Antonius

 

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